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 Waldgeist ~ Fantasy RPG

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AutorNachricht
Yale
Gast
Anonymous


BeitragThema: Waldgeist ~ Fantasy RPG   Fr Jan 20, 2012 12:29 pm

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- spielbare Wesen: Wolf/Hund, Luchs, Geweihträger, Fuchs, Dachs
- Rollenspielforum
- Es werden mindestens 200 Zeichen pro Post geschrieben
- Ab 10 Jahren, jüngere auf Anfrage und nur mit RPG-Erfahrung
- wir spielen in getrennten Orten, jedoch in einem Gebiet
Button:
 


Es
war ein Land von üppiger Schönheit. Die Blumen blühten von Frühling bis
Herbst in den Schönsten Farben, im Winter war alles von einer dicken
Schneedecke besetzt und es gab keine Menschen. Es war das Paradies auf
Erden, wäre es denn auf der Erde gewesen. Doch das war es nicht, es war
überall und nirgendwo – es war in einem Paralleluniversum. Durch Zufall
entdeckte eine Forschergruppe im ewigen Eis einen Spalt, in dem das
Licht gebrochen und in allen Regenbogenfarben wiedergegeben wurde. Aus
Neugierde suchten sie nach dem Grund für diese fantastischen Farben. Auf
ihrer Suche kletterten sie immer weiter in den Spalt hinein bis sie vor
einer Eiswand standen. Sie war klar wie ein Spiegel. Das gebrochene
Licht zeichnete eine wunderschöne Landschaft auf dieser glatten
Oberfläche. Voller Erfurcht wollte einer der Forscher über die
Oberfläche streichen, doch diese bewegte sich plötzlich. Verdutzt sahen
alle sich an, ehe sich einer vorwagte und einen Schritt durch den
Spiegel tat. Auf der anderen Seite angekommen blickte er sich fasziniert
um. So viele Farben hatte er noch nie an einem Ort gesehen. Er befand
sich noch immer in einer Schneelandschaft, um genau zu sein neben einem
Stein, der von Schnee überdeckt und vereist war. Bald schon traten seine
Freunde hinter ihm aus dem Eis. Ihnen allen war klar, dass sie es hier
mit etwas magischem zu tun hatten. Von ihrem Standpunkt aus konnten sie
jedoch nicht mehr als Schnee sehen, aber von wo kam das Bild dieser
herrlichen Landschaft, die sie in dem Spiegel gesehen hatten? Sie
kletterten auf den Stein, in dem sich das Portal befand, und sahen sich
erneut um. Von diesem Standpunkt aus sahen sie Wasser und Grün. Wo sie
auch hinsahen, überall blühte das Land. Sie einigten sich darauf, trotz
des Ruhmes, den sie für diese Entdeckung bekommen würden, dieses Land
für sich zu behalten. Niemand sollte je davon erfahren geschweige denn,
den Weg in diese Idylle finden. Einige Tage sahen sie sich in diesem
Land, das sie „Vend” genannt hatten. Zu ihrem großen Bedauern jedoch gab
es in dieser Welt außer der Pflanzen keinerlei Lebewesen. Sie
entschlossen sich, Tiere aus ihrer Welt hier her zu bringen. Da es hier
überwiegend Wald gab, wollten sie auch überwiegend Walttiere sammeln.
Von überall aus ihrer Welt suchten sie Tiere. Fleisch- sowie
Pflanzenfresser. Von Wüstenbewohnern bis Polartieren brachten sie alles
Mögliche zusammen, um die Tiere dann in Boxen gepackt in ihre neue
Heimat zu bringen. Sie brachten alle Tiere sofort herein, damit keiner
die Kisten finden konnte. Als erstes ließen sie die Polartiere frei. Als
nächstes fuhren sie mit ihren Kisten in ein Waldgebiet, wo sie einige
der Waldtiere aussetzten, die übrigen Waldbewohner brachten sie in ein
anderes Waldgebiet. Später brachten sie dann die wenigen Wüstenbewohner,
die sie mitgebracht hatten, in die einzige Wüste des Landes. Als alles
geschafft war, brachen die Forscher auf. Es war jedoch spät und so
suchten sie sich zum ersten Mal einen Schlafplatz unter dem Sternenzelt.
Die Sterne leuchteten nicht nur hellgelb, wie sie es kannten, nein, sie
leuchteten in allen Regenbogenfarben. Über der Polarregion sahen sie
bunte Streifen das Dunkel durchziehen – die Polarlichter. Wie
wunderschön es doch in dieser Welt war! Doch je dunkler es wurde, je
unheimlicher wurde es auch. Sie hatten das Gefühl, beobachtet zu werden,
obwohl da weit und breit niemand war. Schließlich schlossen sie doch
die Augen und fielen alle samt in einen unruhigen, von Träumen gequälten
Schlaf. Dort war ein Licht, reiner als das Sonnenlicht und doch
blendete es nicht. Fasziniert blickten die Forscher, die sich
gegenseitig in ihren Träumen sahen, auf dieses Licht, in dem sich
langsam eine Gestalt bildete. Es war die Gestalt einer jungen Frau. Ihr
Haar fiel ihr hell in langen Wellen über die Schultern. Sie bestand
komplett aus Licht, nur ihre Augen waren von einem kräftigen Blau. „Ich
möchte euch danken.“, sagte sie mit ihrer freundlichen Stimme. „Vor
vielen Jahren schon waren Menschen in meine Welt gekommen. Sie haben
alles umgebracht, sodass ich gezwungen war, sie zu vertreiben. Ihr
jedoch habt mir zurückgegeben, was mir gehörte. Ihr habt das Leben in
meine Welt zurückgebracht. Ich bin Dukh na Gorata, der Waldgeist. Es
sind nicht die gleichen Tiere, wie sie hier einst gelebt haben, aber ihr
habt trotzdem meinen Segen. Ihr werdet ewig in den Gedanken der Tiere
bleiben, solange ich für diese Welt sorge.“ Mit diesen Worten verschwand
die gestalt wieder in dem Licht und die Dunkelheit gewann wieder die
Oberhand. Am Morgen wachten die Forscher auf, erzählten sich von ihren
Träumen und besprachen, was nun zu tun sei. Schließlich einigten sie
sich darauf, dass sie diese Welt verlassen würden und ihrem Schicksal
überlassen. Es würde ihr gut gehen, bestimmt. Solange der Waldgeist
weiterhin hier war, konnte ja auch nicht viel geschehen. Auf ihrem Weg
zurück zum Portal sahen sie überall die von ihnen gebrachten Tiere. Was
war es doch für eine Arbeit gewesen, sie alle einzufangen, so scheu
waren sie gewesen. Nun jedoch standen sie einfach da, fraßen, spielten
oder sahen zu den fünf Menschen hinüber. Der Waldgeist hatte sein Wort
gehalten. Die Tiere erinnerten sich an sie und sie hatten keine Angst
mehr vor ihnen. Am Portal angekommen nahmen sie alle Sachen mit und
verschwanden in ihrer eigenen Welt. Dort angekommen sollten sie, dass
nie wieder jemand in ihre Welt kam. Aus diesem Grund verschütteten sie
die Schlucht. Jahre später erzählte jeder seinen Enkeln von einer Welt
hinter einem Spiegel, einem Spiegel aus Eis.
In Vend schlossen sich
die Tiere währenddessen zu Gemeinschaften zusammen. Der Waldgeist hatte
ihnen die Gabe gegeben, eine einzige Sprache zu sprechen, die Sprache
des Vend. So verstanden sie sich gegenseitig. Ihre Beziehungen
zueinander änderten sich allerdings nicht, denn im Allgemeinen sprachen
die Tiere weiterhin ihre eigene Sprache.


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